Nach Linz hinaus!
Zwei völlig unterschiedliche Stadtteile werden durchwandert: Das Naturschutz- und Natura 2000-Gebiet Traun-Donau-Auen mit seinen artenreichen Wäldern und das Linzer Industriegebiet, das trotz intensiver Nutzung eine Fülle interessanter Naturflächen und Lebensräume bietet. Neben naturkundlichen und zeitgeschichtlichen Informationen werden immer wieder musikalische und literarische Interventionen an passenden Plätzen geboten.
Städte sind komplexe Gebilde unterschiedlicher Landschafts- und Naturräume. Beim Stadterlebnisprojekt „Nach Linz hinaus“ spüren wir diese Unterschiedlichkeiten, Eigenheiten und Spezialitäten auf. „Gehen“, die ursprünglichste der menschlichen Fortbewegungsarten, steht im Mittelpunkt. Dazu gibt es jede Menge kurzweiliger Informationen und Geschichten über Natur und Zeitgeschichte von Dr. Fritz Schwarz/Stadtökologe der Stadt Linz und Dr. Michael John/Historiker von der Johannes Kepler Universität, gepaart mit musikalischen Interventionen vom Kulturentwicklungsverein „sunnseitn“.
Die Botanisch-Ökologische Wanderung in das Natura 2000- und Naturschutzgebiet Traun-Donau-Auen führt uns zuerst von der SolarCity zu den Weikerlseen, wo wir uns die Amphibien- und Pflanzenvielfalt genauer ansehen. Von dort gehen wir weiter in die Traun-Donau-Auen und erleben dabei „Dschungel-Feeling“. Wir nehmen zeithistorisch interessante Einschnitte in die Landschaft wie Brückenpfeiler oder eine Kleingartenanlage in Augenschein, erfahren Interessantes über Bachrevitalisierung und alternatives Regenwassermanagement. Am „Luna-Platz“ der Solar City lassen wir unsere Wanderung gemütlich ausklingen.
Bei unserer Expedition durch das Linzer Industriegebiet entdecken wir, dass in diesen Regionen sehr wohl Natur existiert und diese Zonen auch Kultur und Geschichte in sich tragen. Wir finden Brachlandbiotope und Reste landwirtschaftlicher Nutzung im ehemaligen Augebiet. Wir besichtigen das Fernheizwerk, passieren den Segelflugplatz und gelangen zur Donau die Linz als kulturelle, wirtschaftliche und ökologische Ader mit Europa verbindet. Am „Qualmwassergraben“ lassen sich Biber und vielleicht auch der rare Eisvogel beobachten. Beim einzigen Linzer Berufsfischer Franz Lahmer und seiner Fischgrillerei klingt unsere Erkundung aus.
TERMINE
Sa
07.07.
Sa
29.09.
AUSRÜSTUNG
wetterangepasste Kleidung, wasserdichte Wanderschuhe, Feldstecher
VERMITTLER/IN
Friedrich Schwarz
ZIELE
Naturschutz, Artenkenntnis, Natur- und Kulturerlebnis
Informationen
| Preis: |
Erwachsene: 10,00 Euro
Kinder: 5,00 Euro
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| Preis-Details: |
Preis Erwachsene mit Ermäßigung: 8,00 Euro |
| Ermäßigung: |
10% für OÖN-Card, Familienkarte, 4youCard, ÖAMTC-Vorteilscard |
| mind. Teilnehmer: |
10 Pers. |
| max. Teilnehmer: |
30 Pers. |
| Treffpunkt: |
7. Juli: Solar City, Luna Platz
29. September: Industriezeile, Parkplatz Cineplexx-Kino |
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Diese Termine können Sie fix buchen:
| 07. 07. 2012 |
14:00 – 17:00 Uhr |
Vermittler: Schwarz |
| 29. 09. 2012 |
14:00 – 17:00 Uhr |
Vermittler: Schwarz |

* EW=Erwachsener / GR=Gruppe / SK=Schulklasse / FA=Familie
Geschenktipp: verschenken Sie lieben Menschen ein Naturschauspiel der besonderen Art.
Geschenkgutscheine gibt’s bei den NaturvermittlerInnen!
Hinweise & Tipps rund um die Führung:
Benötigte Ausrüstung:
wetterangepasste Kleidung, wasserdichte Wanderschuhe, Feldstecher
Unser Tipp:
Stadt Linz
Einkehrtipps:
7. Juli: Gastronomie in der Solar City Pichling, Luna-Platz
29. September: Fischessen beim Berufsfischer in der Estermannstraße
Kontakt
Naturkundliche Station der Stadt Linz
Roseggerstr. 20, 4020 Linz
Kontaktperson: Herbert Rubenser
Telefon: 0732 70701862
e-Mail:
botanischergarten@mag.linz.at
Feedback von TeilnehmerInnen:
Frau R.:
Hat Sie das Naturschauspiel begeistert? sehr
Würden Sie das Naturschauspiel weiterempfehlen? ganz sicher
Persönliche Mitteilung:
die Veranstaltung am 02.07. war sehr sehr toll; schade dass nicht mehr Leute daran teilgenommen hatten - wäre sicher toll, wenn man z.B. speziell eine Aussendung an die BewohnerInnen der Solar City eine Aussendung bzw. Aushang vorgenommen hätte....bitte solche Veranstaltungen unbedingt beibehalten, da sie einem ein ganz besonderes Bild vermitteln! DANKE!
Schauplätze
NaturvermittlerInnen
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